Grafische Fehlererfassung
Fehler dort dokumentieren, wo sie sichtbar sind: direkt am Bild, an der Zeichnung oder am Plan – statt in Textfeldern und E-Mail-Anhängen.
Die Ausgangslage
Abweichungen werden heute oft als Text beschrieben: „Kratzer links oben, siehe Foto im Anhang." Das Foto liegt in der E-Mail, die Beschreibung im Formular, die Zeichnung in der Dateiablage.
Bei Rückfragen beginnt die Suche: Welches Bauteil? Welche Stelle? Welcher Bearbeitungsstand? Die Zuordnung zwischen Beobachtung, Ort und Vorgang geht verloren – und mit ihr Zeit und Eindeutigkeit.
Die Lösung mit LUMINAQ
Mit dem grafischen Erfassungsbaustein der Plattform wird das Bild selbst zur Erfassungsmaske.
Markieren statt beschreiben
Fehler, Auffälligkeiten oder Prüfpunkte werden direkt auf Foto, Zeichnung oder Plan markiert – am Desktop oder per Touch am Tablet.
Jede Markierung trägt Kontext
Eine Markierung ist kein Pixel, sondern ein Objekt: verknüpft mit Abweichung, Bauteil, Verantwortlichem und Maßnahme.
Drei Wahrheiten, fest verbunden
Die visuelle Markierung, der fachliche Fall und die Datei werden getrennt geführt und bleiben dauerhaft verknüpft – nachvollziehbar bei jeder Revision.
Ebenen und Bibliotheken
Markierungen liegen auf organisatorischen Ebenen; wiederkehrende Symbole und Formen kommen aus Bibliotheken – einheitlich über alle Erfassungen.
So kann es aussehen – Ihres sieht aus wie Ihr Prozess.
Die eingesetzten Bausteine
Zeichnungen, Fotos und Pläne kommen aus dem zentralen Dokumentensystem – nicht aus E-Mail-Anhängen.
Der fachliche Fall – die Abweichung – hat einen eindeutigen Ort; Bilder und Markierungen verweisen darauf.
Aus der Markierung entstehen Abweichung, Maßnahme und Freigabe im selben Prozessraum.
Erfasst wird dort, wo der Fehler auffällt: am Desktop oder per Touch am Tablet.
Das Ergebnis
Eindeutige Kommunikation ohne Interpretationsspielraum: Jeder sieht am Objekt, wo das Problem liegt – nicht im Fließtext.
Weniger Rückfragen, schnellere Maßnahmen und ein auswertbares Fehlerbild über Bauteile, Linien und Zeiträume.
Vom Bild zum 3D-Modell
Die Architektur des Erfassungsbausteins ist so angelegt, dass Markierungen künftig auch auf 3D-Modellen möglich werden – derselbe Prozess, dieselbe Verknüpfungslogik, eine zusätzliche Dimension.